Kongress für komplementäre und integrative Medizin
21. April 2012 - CCD Congress Center Düsseldorf (Messegelände)
Referenten & Vorträge
„Praktische Umsetzung Komplementär Medizinischer Behandlungsstrategien in der Krebsbehandlung“
Aus der Praxis für die Praxis
Hierbei geht es weniger um Vermittlung von Inhaltlichen Fakten sondern um die Darstellung eines in sich schlüssigen Konzeptes was sich in der alltäglichen Praxis bewährt hat.
Aufbauend vom ersten Patientenkontakt werden schrittweise, über die Darstellung von Planungstools, Integration von Laboruntersuchungen und verschiedensten Behandlungsstrategien, Wege demonstriert, die ein wirtschaftliches erfolgreiches Arbeiten in einer Praxis ermöglichen.
Den Teilnehmern werden individuelle konkrete Abrechungssettings vorgestellt, die sich problemlos in den jeweiligen Praxistyp integrieren lassen.
21.04.2012, 10:30 Uhr / Raum 15
Schmerzen sind für einen Patienten einschränkend in der Lebensgestaltung. Meist sind konventionelle Schmerztherapien symptomorientiert und oft mit langfristig zu rechnenden Nebenwirkungen behaftet bis hin zur Entwicklung von Zweiterkrankungen beim Auftreten von z.B. GIT-Blutungen.
Biologische Schmerztherapie im ganzheitlich humanistischen Denken bietet ein breites Spektrum für akute und chronische Erkrankungen in der hausärztlichen und spezialisierten Praxis.
Die Salutogenese wird gezielt gefördert durch den Ausgleich und die Zufuhr von Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, Aminosäuren der Zelle. Schmerztherapeutische Baseninfusionen finden neben Akupunktur, Ganzkörperhyperthermie, Neuraltherapie, Magnetfeldtherapie ihren Einsatz.
Die enge Arzt-Patienten-Beziehung ergänzt und rundet den Gesundungsprozess ab, wobei der Patient aktiv in die Therapie einbezogen wird.
21.04.2012, 11:15 Uhr / Raum 15
Burnout ist eine Erkrankung die Ihre Ursachen in den veränderten Lebensbedingungen unserer modernen Zeit hat. Beruf und Alltag setzen die Menschen unter einen Stress-ein ausweichen ist oft nicht möglich.
Burnout beginnt nicht mit dem Zusammenbruch – Der Zusammenbruch ist das Ergebnis jahrelanger Misswirtschaft mit den körpereigenen Rescoursen.
Thema des Vortrages:
Zahlen und Fakten
Die Stufen in den Burnout
Stoffwechselvorgänge und Laborparameter um den Burnout zu erfassen und sichtbar zu machen.
Infusionsschemata und Oralia um den Körper wieder in die Lage zu versetzten zu regenerieren und deren Abrechnung
Kasuistika und therapeutische Erfahrungen
Vorstellung der Kampagne „Burnout-Lightup“
21.04.2012, 12:00 Uhr / Raum 15
Der Vortrag verdeutlicht, welche unterschiedlichen Ursachen und gesundheitlichen Auswirkungen Allergien haben können. Dabei wird die Rolle einer intakten Darmflora und ihre Bedeutung für das Immunsystem vorgestellt. Eine Therapieoption ist hierbei die Mikrobiologische Therapie mit Symbionten und Autovaccinen. Wirkungen und theoretische Grundlagen werden hierzu vermittelt.
Homöopathika und homöopathische Behandlungen in Verbindung mit dem Einsatz von Eigenblutspritzen sind ein weiteres Thema des Vortrages. Wie wird die Eigenbluttherapie durchgeführt, welche Formen gibt es und wie dosiert man sie?
Häufig hilft sehr schnell eine hochdosierte Vitamin-C-Infusion bei der akuten Symptomatik, da Vitamin C eine histaminabbauende Wirkung hat. Auch hier wird das Therapiekonzept vorgestellt.
Wie rechnet der Arzt diese Behandlungen ab? Es sind alles Selbstzahlerleistungen und müssen daher privat mit dem Patienten verrechnet werden. Welchen Stellenwert hat diese Behandlung für die Wirtschaftlichkeitsberechnung der Praxis?
Auf diese und andere Fragen, die sich durch die Therapiekonzepte ergeben, werden Antworten gegeben.
21.04.2012, 12:45 Uhr / Raum 15
„Infusionstherapien bei Angst und Depression“ nach US-Konzept
Der diesjährige Kurs wird dem Zuhörer ermöglichen, Einsicht in die komplexen Zusammenhänge der Leberentgiftung (Phase 1-4) zu bekommen.
• Welche Einflussfaktoren bestimmen die Entstehung von Angst und Depression?
• Professionelle Infusions- und Supplementationskonzepte bringen Erfolg. Warum?
• Ganzheitliche Betrachtungsweise: TCM, Umweltmedizin und Neurotransmitter
• Leber = Entgiftungsfabrik! Leberstreß = Quellen freier Radikale
• Mitochondrien-Schäden durch Lebergifte
• Wechselbeziehungen zwischen Hypothyreose, Neurotransmitterdysbalance und Testosteronmangel.
21.04.2012, 14:00 Uhr / Raum 16
Schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen leiden derzeit in Deutschland an der Alzheimer-Krankheit. Für das Jahr 2030 wird mit 2,3 Millionen Erkrankten gerechnet. Jedes Jahr sind mehr als 200.000 Menschen von der Diagnose Alzheimer betroffen. Aus diesem Grund werden Ärzte immer häufiger damit konfrontiert.
Wichtig ist zum einen, alle sinnvollen präventiven Strategien zu nutzen, die genau erläutert werden.
Zum anderen ist das Entscheidende eine möglichst frühe Diagnostik zu erstellen und möglichst frühe Therapie durchzuführen. Die dazu sinnvollen diagnostischen Instrumentarien werden erläutert.
M. a. W. je früher Sie therapeutisch eingreifen, desto wirksamer ist die Therapie. Es werden hier die oralen und parenteralen Möglichkeiten dargestellt und letztlich auch die Abrechnung.
Neben der Diagnostik und Therapie der AD, werde ich noch kurz auf die cerebralen Durchblutungsstörungen eingehen, die nach diffusem Beginn in einer – vaskulären – Demenz münden können.
Jeder Teilnehmer erhält ein Handout, auf dem das Wichtigste zusammengestellt ist.
21.04.2012, 14:45 Uhr / Raum 15
Borreliose und Fibromyalgie: Behandlungsmöglichkeiten
Seit Jahren wird mit bedingt durch die wärmeren Winter eine Zunahme von Zecken in der Natur beobachtet und dementsprechend nehmen auch die durch Zeckenstiche mit Borrelien-Infizierten immer mehr zu. Man rechnet aktuell mit mindestens 800 000 (TKK-ICD-Statistik für Gesamtdeutschland 2009) bis max. 1,5 Millionen (chronisch) an Borreliose Erkrankten in ganz Deutschland bei jährlich steigenden Neu-Infektionszahlen. Die jährlich veröffentlichte Statistik der ICD-Diagnosen zur Borreliose von den Ersatz- Krankenkassen (z.B. der TKK NRW und der TKK Berlin) legen diese Größenordnung nahe. Sie zeigen einen jährlichen Anstieg von Borrreliosekrankten um ca. 10-20 %.
Die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland nach einem Zeckenstich an Borreliose zu erkranken, liegt zwischen 1 zu 70 und 1 zu 300.
Die Vermeidung einer chronischen Verlaufsform beginnt schon in der Frühphase der Erkrankung durch eine rechtzeitige Erkennung und adäquate Therapie in der Frühphase. Hat sich aber doch eine chronische Borrelieninfektion entwickelt, gilt es diese zu erkennen, damit auch dann eine adäquate Therapie einsetzen kann.
Die klassische Schulmedizin mit der Langzeit-Antibiose stehlt der primäre Therapieansatz dar; sie ist im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes mit gezielten Begleittherapien flankierend zu unterstützen, um das „Martyrium“ und „Chamäleon“ Borreliose – insbesondere chronische Verlaufsformen zu bekämpfen und betroffenen Menschen Hoffnung auf Genesung oder wenigstens Besserung zu geben!
Die erfolgreiche Behandlung chronisch Borreliose-Erkrankter erfordert erfahrungsgemäß und der den ILADS-Leitlinien nahestehenden Literatur zusätzliche den Heilungsprozess unterstützende „Begleittherapien“ und eine „Lebensstiländerung“ des Patienten. Dieses gilt auch bei vielen chronischen Multi-System-Erkrankungen, wie z.B. chronisches Erschöpfungs-Syndrom und Fibromyalgie.
Diese Therapiemöglichkeiten möchte ich in meinem Vortrag gerne erläutern, um Betroffenen gemeinsam statt einsam, die Chance auf eine Besserung oder Genesung zu geben, dass sie energievoll wertvolle Lebensaugenblicke wieder sammeln können.
Ich hoffe, dass Sie anschl. das tun werden, was Sie am liebsten tun lieben und sich um das Wesentliche liebevoll kümmern werden: - um sich selbst.
21.04.2012, 15:30 Uhr / Raum 15
Die Anspruchhaltung von Seiten des Patienten nimmt immer mehr zu. Sie erwarten mehr als nur die symptomatische Behandlung einer Krankheit.
Im Rahmen naturheilkundlicher Behandlungsstrategien haben wir ein breites Spektrum, um dieser Erwartungshaltung erfolgreich begegnen zu können.
Im Vortrag werden Vitalinfusionen zur körperlichen Stärkung und zur Regeneration dargestellt, hochdosiertes Vitamin C, reduziertes Glutathion, B Vitamine, Kombinationsmöglichkeiten mit Homöopathika und Basenmitteln und weiteres.
Auch die Form wie man diese Verfahren erfolgreich anbietet und praktisch umsetzt ist Teil des Vortrages.
21.04.2012, 16:15 Uhr / Raum 15
Infusions- und Injektionstherapie bei chronischer Infektanfälligkeit inklusive Therapieschemata und Abrechnung
Viele Patienten wünschen sich effiziente Therapien zum Aufbau des Immunsystems und zur Stärkung der Vitalität.
Infektanfälligkeit, oft auch chronische Abwehrschwäche bis hin zur chronischen Müdigkeit nehmen deutlich zu. Unsere Patienten erwarten nicht nur eine medikamentöse Rezeptierung, sondern Therapieverfahren und Therapieempfehlungen, die effizient sind und das Immunsystem dauerhaft stärken können.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die auch kurzfristig sehr erfolgsversprechend sind. Homöopathische Infusionstherapien, Vitamin C, Zelltherapeutika und andere orthomolekulare Substanzen erlauben ein weiteres Spektrum.
Der Vortrag zeigt auf, was wann und wie am besten einzusetzen und wie dabei abrechnungstechnisch zu verfahren ist.
Dr. med. Christel Papendick, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Homöopathie und Umweltmedizin
Sprockhövel
21.04.2012, 17:00 Uhr / Raum 15
Praxisworkshop im Bereich Praktische Umsetzung Komplementär Medizinischer Behandlungsstrategien
Dieser Workshop richtet sich an Praxisinhaber und für Mitarbeiterinnen gleichermaßen.
Eine Minderung der wirtschaftlichen Effektivität Naturheilkundlicher Strategien in einer Praxis ist in der Regel weniger durch inhaltiche Probleme, als vielmehr durch strukturelle Schwachstellen bedingt.
Die wirtschaftliche und erfolgreiche Umsetzung naturheilkundlicher Behandlungsstrategien setzt eine bestimmte Struktur voraus, an der alle Mitarbeiter einer Praxis zusammen wirken sollten.
Im Workshop wird von einem Kollegen und einer Mitarbeiterin der Praxis die konkrete Umsetzung dieses Bereiches vorgestellt.
Von daher bietet sich die Teilnahme von Praxismitarbeiterinnen an.
21.04.2012, 17:45 Uhr / Raum 15